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Oft gestellte Fragen

Was ist Physikalische Gefässtherapie?

Von unspezifischen Elektromagnetfeldtherapie zur gezielten Physikalischen
Gefässtherapie
Die Physikalische Gefässtherapie ist derzeit die am weitesten
entwickelte Form der therapeu­tischen Anwendung elektromagnetischer Felder,
deren Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen sind und die auf einer schulmedizinisch
akzeptablen Theorie beruht.
Der spezielle Impuls der Physikalischen Gefässtherapie
ist patentrechtlich geschützt und zeichnet sich gegenüber allen anderen Arten
therapeutisch genutzter Impulse durch sein breites Frequenzspektrum aus.
Das
Elektromagnetfeld dient nur als Trägersubstanz und Übermittler für das spezielle
BEMER-typische Signal, welches im Körper für die Wirkung verantwortlich zeichnet.

Was ist das Besondere an der Physikalischen Gefässtherapie?

Die Besonderheit und Einmaligkeit der Physikalischen Gefässtherapie liegt in ihrem Signal und dessen Konfiguration.
Das Signal führt zu einer, wissenschaftlich belegten, Anregung der kleinsten zu- und abführenden Gefässe. Zusätzlich ist es gelungen, die zentral angesteuerten etwas grösseren Gefässe ebenfalls zu stimulieren. Dieser synergistische Effekt auf beide Gefässbereiche hat gegenüber früher die Wirkung verstärkt und vor allem die Wirkzeit wesentlich verlängert.

Was bedeutet das Plus-Signal?

Über dieses spezielle plus-Signal, welches in das normale Grundsignal
integriert worden ist, erreicht der Anwender durch die BEMER-Anwendung eine
zusätzliche Stimulation der Gefässbeweglichkeit (Vasomotion) in den kleinsten
Gefässabschnitten.
Als Vasomotion bezeichnet man rhythmische Änderungen des
Durchmessers von Arteriolen und kleinen Arterien, die die wichtigste Rolle bei
der Verteilung des Blutes im Gewebe spielen. Über die Optimierung der Kapillardurchblutung
wird eine deutlich verbesserte Anpassung der Mikrozirku­la­tion an sich ändernde
Stoffwechselbedürfnisse des zu versorgenden Gewebes erzielt.
Durch die kontinuierliche
Forschungsarbeit und Weiterentwicklung zum BEMER-PRO/CLASSIC-SET ist es möglich
geworden, das Plus-Signal auch kontinuierlich anzuwenden – auch bei allen Applikationsmodulen.

Kann ich das Plus-Signal ausschalten?

Ja, bei den BEMER-PRO/CLASSIC-SETS kann das Slus-Signal einfach per Knopfdruck an- und ausgeschaltet werden.

Mit welchen Flussdichten (Intensitäten) arbeitet die Physikalische Gefässtherapie?

Das Ganzkörperapplikationsmodul B.BODY erreicht eine maximale durchschnittliche Flussdichte von 35 bis 50 µT (Mikrotesla), alle anderen Applikationsmodule (B.PAD, B.SPOT) von 100 bis 150 µT (Mikrotesla) (Die Werte beziehen sich jeweils auf mit und ohne Plus-Signal.).

Welche Aufgabe hat ein Applikationsmodul?

Die Stärke eines Elektromagnetfeldes wird durch zwei Grössen bestimmt: durch die Stärke des fliessenden Stroms und durch die Anzahl der Wicklungen der Spule. Das bedeutet: Bei gleicher Stromstärke hängt die Flussdichte des Elektromagnetfeldes von der Anzahl der Wicklungen der Spule ab. Bei der Physikalischen Gefässtherapie gibt es zwei unterschiedliche Spulenarten: das schwächere Ganz­körperapplikationsmodul B.BODY und die stärkeren Applikationsmodule B.PAD und B.SPOT. Die Stromstärke wird über die zehn Stufen bzw. mit drei Programmen gesteuert. Dadurch werden die oben angegebenen Flussdichten erreicht.

Mit welcher Spannung arbeitet die Physikalische Gefässtherapie?

Das Gerät arbeitet mit 12-15 Volt Gleichstrom. Dieser wird über ein externes Netzteil aus dem Netzanschluss (100-240 Volt, Wechselstrom) oder über den mitgelieferten Akku erzeugt. Das Gerät ist galvanisch vom Stromkreis getrennt.

Wie ist das Ganzkörperapplikationsmodul B.BODY aufgebaut?

In das Ganzkörperapplikationsmodul B.BODY sind sechs Flachspulen integriert. Wenn Strom durch diese Spulen fliesst, bildet sich senkrecht zur Fliessrichtung des Stroms ein Elektromagnetfeld. Jedes BEMER-System generiert dadurch ein pulsierendes Feld (siehe Physikalische Gefässtherapie-Impuls).
Die Stärke des Feldes (Flussdichte) beträgt durchschnittlich, je nach gewählter Stufe auf dem Steuergerät, zwischen 3,5 bis 35 µT (Mikrotesla) ohne Plus-Signal und bis zu 50 µT bei eingeschaltetem plus-Signal (B.BODY). Mit dem Ganzkörperapplikationsmodul B.BODY sollen Wirkungen an möglichst vielen Blutgefässen des ganzen Körpers ausgelöst werden.

Was ist das B.PAD, und wie kann ich es anwenden?

Das B.PAD ist ein flexibles langes und schmales Spulenelement mit drei integrierten Spulen.
Durch seine flexible Bauweise kann das B.PAD je nach Bedarf um ein Gelenk gewickelt werden, entlang der Wirbelsäule, eines Beines oder Arms angelegt werden. Durch seine Länge können grössere Abschnitte des Körpers gleichzeitig und zeitgleich zusätzlich stimuliert werden.
Es kann aber auch durch seine flexible und kompakte Bauweise leicht gemeinsam mit dem Steuergerät auf Reisen mitgenommen werden.

Mein Steuergerät zeigt Fehlermeldungen an (mit und ohne erkenntliche Ursache), was soll ich tun?

Unsere Geräte unterliegen einer strengen und ausführlichen Qualitätskontrolle vor Auslieferung. ­Sollte wider Erwarten einmal eine Fehlermeldung auftreten, ziehen Sie bitte die Gebrauchsanweisung heran.
Sollte die Fehlermeldung trotzdem weiterbestehen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren betreuenden BEMER-Geschäftspartner oder die technische Service-Hotline der BEMER Int. AG (siehe Gebrauchsanweisung) und unterlassen Sie jegliche weitere Behandlung bis zur Behebung des Fehlers.
Sollte ein Applikationsmodul (B.BODY, B.PAD, B.SPOT oder B.LIGHT) einen erkennbaren Schaden (Lockerung des Adapters, Ausfall einer LED...), das Steuergerät oder ein Kabel erkennbare Schäden zeigen, unterlassen Sie bitte jegliche weitere Anwendung mit diesem Applikationsmodul und wenden Sie sich umgehend an Ihren betreuenden BEMER-Geschäftspartner oder die technische Service-Hotline der BEMER Int. AG (siehe Gebrauchsanweisung).

Wozu verwendet man das B.LIGHT?

Das B.LIGHT eignet sich nur zur Behandlung von Erkrankungen und Problemen der Haut sowie zur Unterstützung der Wundheilung. Die besten Ergebnisse könne Sie erzielen, wenn Sie das B.LIGHT mit der Ganzkörperapplikation (Basisplan) gemeinsam anwenden.

Kann man das Licht des B.LIGHT mit herkömmlichem Rotlicht vergleichen oder mit den Lichttherapieformen, die es bereits auf dem Markt gibt (Wohlfühllicht etc.)?

Das B.LIGHT arbeitet mit nicht kohärentem, monochromatischem, d. h. einem sehr reinen Rotlicht von nur einer Wellenlänge (660 nm), das von lichtemittierenden Dioden (LED) erzeugt wird.
Dieses Licht ist im Gegensatz zum roten Mischlicht ein kaltes Licht, und seine Wirkung beruht in erster Linie auf einer komplizierten chemischen Reaktion zwischen Lichtanteilen und Hautzellen bzw. Stoffen in der Haut (genannt Fotooxidation).

Welche Unterschiede bestehen zu einem Rotlichtlaser?

Ein Laser ist monochromatisch (reines Licht von nur einer Wellenlänge) und kohärent (phasengleich), eine LED (lichtemittierende Diode) ist nur monochromatisch.

Welche Sicherheitsanforderungen gibt es für das Applikationsmodul B.LIGHT?

Die eingesetzten LEDs entsprechen den Anforderungen der DIN EN 62471. Die LEDs sind wartungsfrei.

Wie wende ich den B.LIGHT an?

Für die genaue Anwendung des B.LIGHT lesen Sie bitte die Gebrauchsanleitung oder wenden Sie sich an Ihren betreuenden BEMER-Partner oder die Anwenderberatung der BEMER Int.

Schadet es den Augen, wenn man direkt in das rote Licht sieht?

Es kann zu Irritationen der Lichtrezeptoren kommen, die dann über einen längeren Zeitraum zu einem beeinträchtigten Farbsehen führen können (besonders problematisch im Strassenverkehr).
Deshalb bitte nie in das Licht sehen.
WICHTIG: Direkte Lichteinstrahlung vermeiden, immer bei der Anwendung des B.LIGHT die mitgelieferte Schutzbrille tragen.

Warum sollen bestimmte Erkrankungen entsprechend den Anwenderhinweisen nur durch einen mit der Physikalischen Gefässtherapie vertrauten Arzt behandelt werden?

Dieser Hinweis dient insbesondere dem Schutz der Anwender und steht
mit den Wirkungen der Phy­sikalischen Gefässtherapie in keiner direkten Verbindung.
Zu
diesen Erkrankungen gehören:
* Unklares Fieber: Fieber ist eigentlich keine
Krankheit, sondern eine Abwehrreaktion.
Die Ursache von Fieber ist grundsätzlich
durch einen Arzt abzuklären, da der Organismus meist auf Infektionen mit Fieber
reagiert. Anschliessend entscheidet der Arzt, ob und wie die Physikalische Gefässtherapie
angewendet wird.
* Schwere Herzrhythmusstörungen:
Schwere Herzrhythmusstörungen
können lebensgefährlich sein. Als Erstes sollte die Ursache für die Herzrhythmusstörungen
durch einen Arzt abgeklärt werden. Sollte die Ursache in einem Mangel an bestimmten
Mineralstoffen bestehen, sind diese vor der Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie
entsprechend zuzuführen, da sich sonst die Symptome bei Anwendung der Physikalischen
Gefässtherapie verstärken könnten. Grundsätzlich wirkt die Physikalische Gefässtherapie
auf den Herzrhythmus stabilisierend. Aber auch Angst vor dem Elektromagnetfeld
kann ein Therapiehindernis darstellen und somit zu Komplikationen führen. Deshalb
empfehlen wir die Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie anfänglich unter
ärztlicher Aufsicht.
* Grosse Aneurysmen:
Als Aneurysma bezeichnet man die
Aussackung eines Blutgefässes im Gefolge einer Gefässwandschädigung oder -erkrankung.
Stark
geschädigte Blutgefässe können jederzeit platzen und lebensgefährliche innere
Blutungen auslösen. Da sich der Blutdruck unter dem Einfluss der Physikalischen
Gefässtherapie – bei richtiger Anwendung – verringern kann, kann es hier zu einer
Entlastung der Gefässwand führen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blutgefäss
platzt, kann also im besten Falle minimiert werden. Langfristig wirkt die Physikalische
Gefässtherapie stabilisierend auf die Gefässwand. Besonders Angst vor dem Elektromagnetfeld
kann aber ein Therapiehindernis sein und den Blutdruck sogar kurzzeitig ansteigen
lassen. Deshalb empfehlen wir zur Sicherheit des Patienten, die ersten Anwendungen
unter Aufsicht eines Arztes durchzuführen, der dem Patienten die Angst nimmt
und beruhigend auf ihn einwirkt.
* Nicht durch Medikamente kompensierte Anfallsleiden:
Untersuchungen
an neurologischen und psychiatrischen Einrichtungen haben gezeigt, dass unter
der Physikalischen Gefässtherapie sich Anfallshäufigkeit und Anfallsschwere
verringern können. Wenn diese Anfälle (besonders Epilepsie und Schizophrenie)
nicht durch Medikamente kompensiert werden können, empfehlen wir ebenfalls zur
Sicherheit des Patienten, die Anwendung unter Kontrolle eines Arztes durchzuführen.